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Der Beitrag GS550 – erschien zuerst auf Workshop43.
]]>Das Projekt Suzuki GS550 Cafe Racer nähert sich dem Ende! Jetzt stehen nur noch kleinere Abschlussarbeiten an und natürlich die große Stunde beim TÜV.
Als nettes Detail wollte ich den Rahmen an einigen Stellen mit Lederband umwickeln. Ich hatte die Hoffnung, dass dies einen Kontrast zum vielen Schwarz gibt und die noch übrigen Kabel etwas versteckt. Das Lederband, was ich gekauft habe war leider ein kleiner Fehlgriff. Es war zu Dick und auch Rund und ließ sich schlecht Wickeln. Da ich das Mopped aber endlich fertig haben wollte, wurde das Band kurzerhand mit einem Hammer in mühseliger Handarbeit geglättet. Danach ließ sich das Band super Wickeln und brachte genau die Optik, die ich mir vorgestellt habe. Als kleines Highlight habe ich noch das Gummi vom Kickstarter entfernt und durch Lederband ersetzt. Das ist zwar unpraktisch, aber sieht super aus. Da ich den E-Starter noch drin habe, wird der Kicker auf nicht so oft genutzt.
Jetzt kommt die Maschine über den Winter ins Wohnzimmer und ersetzt dort die Kreidler Florett.



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]]>Hallo zusammen! Weiter gehts mit der Suzuki. Nachdem ich die Griffe schon aus Holz gefertigt hatte, sollten weitere Decals am Mopped ebenfalls aus Holz gefertigt werden. Hierzu habe ich zB den Motordeckel aus Holz fräsen lassen. Die Logos wurden mit mehreren Schichten Klarlack überzogen und anschließend in mühseliger Handarbeit mit einer Spritze und Lack aufgefüllt. Anschließend hab ich sie am Motor festgeklebt. Sieht auf jedenfall sehr schick aus, aber ich habe etwas Angst, dass sie mir dann doch während der Fahrt abfliegen. Die Kosten halten sich in Grenzen, aber in jedem Decal stecken ca. 2h Arbeit…
Ich wollte dann noch zum dunklen Motor einen Kontrast schaffen und habe den Kupplungsdeckel poliert. Um ein sauberes Ergebnis zu bekommen muss man da schrittweise vorgehen. 180er, dann 200er, 220er, 360er, 400er bis man am Ende bei 2000er Nass ankommt. Dann gehts nochmal mit Polierpaste und der Poliermaschine drüber. Verchromen ist wohl einfacher…







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]]>Der Kennzeichenhalter ist immer ein blödes Thema. Fakt ist: Am liebsten hätte ich garkeinen. Kennzeichen sehen einfach immer doof aus. Leider sind sie – sollte man das Motorrad auf der Straße bewegen wollen – vorgeschrieben. Also hat man die Wahl zwischen Pest und Cholera. Der Heck-Kennzeichenhalter stört die Linie von der Seite sowie verdeckt viel vom Rad, der seitliche Kennzeichenhalter stört die Fahrzeugshilouette von hinten. Da bei der GS das Heck extra gekürzt wurde, habe ich mich dann für einen Seitlichen Kennzeichenhalter entschieden.
Zum bauen habe ich einfach ein bisschen Alu gekauft und zurechtgeschnitten. Mittlerweile habe ich auch eine große Hebelschere und muss nicht mehr aufwendig mit der Stichsäge arbeiten. Die Halterung wurde aus 4mm Aluminiumstreifen gebogen. In die Platte habe ich noch eine LED zur Beleuchtung integriert. Anschließend wurde alles schwarz gepulvert. Viel günstiger kommt man nicht zu einem seitlichen Kennzeichenhalter. Eingetragen wird er dann beim TÜV.
Dann habe ich noch ein bisschen am Benzinhahn gearbeitet, denn dieser war ziemlich verdreckt und nicht mehr ganz dicht. Also wurde er zerlegt, gesäubert, poliert, die Dichtungen ausgetauscht, alles gefettet und wieder zusammgengebaut. Factory New quasi.






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]]>Der Ursprüngliche Plan für den Tankdeckel sah vor, einen Schraubverschluss aus Aluminium zu drehen und außen herum eine schöne Blende aus Holz anzufertigen. Aber wie das so oft mit Ideen ist, habe ich ein paar Nächte drüber geschlafen und meine Meinung geändert. Ich habe dann einfach die orignale Tankklappe gestrahlt und gepulvert. Zur einfachen Handhabung habe ich ein Pop-Schloss eingebaut. Sieht super aus, ist schlicht und funktionabel. Perfekt.




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]]>Nach all den “Groben” Arbeiten geht es jetzt ins Detail. Elektrik ist nicht unbedingt mein Lieblingsthema, denn es ist viel “Fiddel”-Arbeit und es dauert lange bis man das Ergebnis sieht. Naja, trotzdem muss man da durch.
Als Zentrale Steuereinheit habe ich eine MUnit Blue mit Kopplung ans Handy und Keyless Go besorgt. Die Schalter am Lenker habe ich mit einem 3D Drucker angefertigt, etwas abgeschliffen und anschließend lackiert. Verstekct wurde. dieganze Elektrik unter dem Höcker. Diesen kann man mit einem Druckknopf von unten Lösen um dann eventuelle Wartungsarbeiten an CDI, Gleichrichter oder M.Unit vorzunehmen.
Das Starterrelais sowie die Batterie wurden am Hauptständer montiert, welcher beim Umbau entfernt wurde.
Zum Anzeigen der Fahrtrichtung (Blinker) habe ich für Hinten Kellermann Atto und vorne die schicken Lenkerenden Blinker von Motogadget gekauft. Die Helligkeit ist bei beiden Blinkern einfach überragend.
Die “nervigste” bzw. langwierigste Arbeit war aber der Drehzahlmesser und Tacho, an dem ich fast 2 Abende gehockt habe.
Das Gesamtergebnis ist aber Zufriedenstellend. Die Keyless Go Funktion ist wirklich praktisch. Wenn man sich mit dem Handy dem Motorrad nähert, zeigt es durch Blinken an, dass die Zündung aktiviert wurde. Der Starterknopf befindet sich dann unter der Sitzbank.
Am Ende wurden noch alle sichtbaren Leitungen in Gewebeschläuchen verlegt um wenigstens ein etwas aufgeräumteres Bild abzugeben.








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]]>Was ist fast noch wichtiger an einem Motorrad als der Motor? Richtig, die Bremsen! Bei der guten Dame waren selbige nämlich etwas “eingerostet” und ließen was die Leistung angeht stark zu Wünschen übrig. Also wurde hier das volle Programm gefahren.
Die Bremssättel wurden zerlegt, gereinigt und anschließend gestrahlt. Der Dreck saß wirklich in der kleinsten Ritze und es war viel Detailarbeit notwendig. Danach wurden die Sättel schwarz gepulvert und mit neuen Dichtungen versehen,
Die Bremsanlage selbst wurde durch Stahlflexschläuche aufgewertet. Die Bremspumpe konnte original belassen werden. Das alte Ausgleichsgefäß aus Plastik war mir jedoch ein Dorn im Auge und sollte ersetzt werden. Dafür habe ich mir einfach aus Aluminium ein neues gedreht und poliert. Das ist aber aber in einem separaten Beitrag beschrieben.
Das System war auf jedenfall nach all den Arbeiten super dicht und die Bremsleistung voll da. Hat sich auf jedenfall gelohnt!


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]]>Heute wurden ein paar kleinere Details aus Holz gefertigt, wie zum Beispiel das Ölmengenschild, die Tankblende, die Lenkradschlossabdeckung, und ein Schlüsselanhänger. Die Buchstaben habe ich einfach mit einem Lötkolben eingebrannt. Mal schauen ob mir das Handschriftliche am Ende des Projekts noch gefällt oder ich mir das richtig Lasern lasse.

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]]>Auch die Gasgriffe der Suzuki GS550 sollten ein optisches Highlight werden und so habe ich mich entschieden die Griffe aus Holz anzufertigen. Einerseits hatte ich noch etwas Eichenholz übrig, zweites finde ich hat es einen hochwertigen Retro-Look.
Ich habe also kurzerhand passende stücke in entsprechender Dicke verleimt und mit einem angeschraubten Adapter in die Drehbank eingespannt.
Das Holz wurde beim Drehen mit einer mitlaufenden Zentrierspitze “abgestützt” um besser Drechseln zu können. Da ich die Drehbank nicht vollständig durch die Holzspähne verschmutzen wollte lag beim drehen eine Schale unter dem Drehteil und es wurde gleichzeitig mit dem Staubsauger abgesaugt.
Zuerst habe ich die Bohrung in der Mitte angefertigt und danach die Kontur Freihand gedreht. Abschließend wurde der Griff mit Schmirgelpapier geglättet und das Holz zu guter Letzt mehrfach eingeölt damit es etwas widerstandsfähiger gegen Wasser wird. Gefahren wird die Suzi aber sowieso nur im Sommer bei gutem Wetter.
Ich bin mal gespannt wie lange die Griffe halten werden.






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]]>Die Suzuki soll sowohl klassische als auch modernen Elementen vereinen. Für den Tacho und Drehzahlmesser habe ich mir deshalb etwas besonderes Einfallen lassen. Ich wollte einerseits den klassischen Look eines Rundinstruments behalten, andererseits Tacho und Drehzahlmesser kombinieren, so dass nur ein zentrales Instrument zu sehen ist.
Also habe ich mich entschieden eine Motogadget Tiny Tacho Einheit in den alten Drehzahlmesser zu integrieren. (Übrigens: Alle Motogadget Teile gibt es auch im Shop zu kaufen. Oder schreibt mir einfach eine Mail!)
Der Drehzahlmesser sollte analog bleiben, denn es gibt doch nichts schöneres als einen Drehzahlmesser beim steigen zuzuschauen..
Nachdem der Drehzahlmesser zerlegt war wurde im CAD Program schnell ein Adapter für die Tachohalterung gedruckt. Die Kontrolleuchten wurden in das neue Tachoblatt eingeschraubt. Das Tachoblatt selbst soll später auch wie weitere Teile aus echtem Eichenholz CNC-gefräst werden.
Das alte Gehäuse war nicht brauchbar, da es aus hässlichem Kunststoff war und viel zu groß. Das neue Gehäuse besteht aus Edelstahl und wurde aus Blech Rohr und einer Reduzierung geschweißt. Das war zwar etwas aufwendiger, aber ich glaube es hat sich gelohnt!








Der Beitrag GS550 – Tacho/Drehzahl Umbau erschien zuerst auf Workshop43.
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