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Wichtig ist für mich immer, dass der Motor des angeschafften Objekts funktioniert. Ohne Motor geht nämlich nichts! Und wenn dieser unrund Läuft oder Ölt mach alles keinen Spaß, da kann das restaurierte Motorrad, Auto oder Moped noch so schön glänzen.
Also hieß es Operation am offenen Herzen. Ich fackelte nicht lang und entschied mich den Motor von Grund auf zur Refidieren. Hauptgrund hierfür war die undichte Schaltwelle. Die Schaltwelle bei den Florett Motoren befindet sich auf der Unterseite des Motors, wo natürlich, (welch Wunder) das Öl mit Hilfe der Schwerkraft schön austreten kann.
Schritt 1: Motor von außen säubern. (Dadurch fällt nicht der ganze alte Schmodder in den Motor)
Schritt 2: Alle Schrauben, Muttern und Gehäuseteile mit WD40 einsprühen und ziehen lassen
Schritt 3: Zerlegen und sich alles gut merken.
Angefangen am Zylinderkopf habe ich direkt bemerkt, dass das Zündkerze schief eingeschraubt war und dies nicht mehr dicht abschloss. Das Problem konnte ich schnell durch Nachschneiden mit einem m14x1,5 Gewindeschneider von innen beheben. Nach dem öffnen der Seitendeckel, kam Uraltes “ÖL” es war eher harz zum Vorschein. Die einzelnen Getriebezahnräder im Motor sahen aber alle sehr gut aus. Beim weitern Zerlegen gab es wenig Überraschungen und das Polrad habe ich mit einem selbstgebauten Abzieher entfernt. Letzter Schritt war das Trennen der Motorhälften, was auch nach leichtem Erwärmen problemlos verlief.
Nachdem der Motor komplett zerlegt war, wurden alle Teile gesäubert und begutachtet. Die eingelaufene Schaltwelle konnte endlich ausgebaut werden und wurde direkt neu bestellt. Der Dichtring der Schaltwelle war so feste in der Fassung, dass ich ihn schließlich mit der Fräse entfernen musste. Desweiteren habe ich neue Dichtungen, Lager und Dichtringe bestellt.
Der Beitrag Kreidler Florett Motor zerlegen erschien zuerst auf Workshop43.
]]>Am Anfang geht es immer schnell. Zunächst wurde die Florett komplett zerlegt. Hierbei ist es immer wichtig sich zu Merken wo welche Schraube und Mutter montiert war. Ich mache bei der Demontage immer einige Bilder um mich später besser erinnern zu können. Desweiteren packe ich Bauteilsweise die Schrauben in verschließbare Plastiktüten, die günstig beim Baumarkt erhältlich sind. Man weiß schließlich nie wie lange die Dauer einer Restauration ist.
Bei der Demontage der Komponenten gab es eigentlich keine großen Überraschungen. Einige Schrauben waren fest, konnten aber mittels WD40 und Heißluffön gelöst werden. Andere sind abgerissen oder musste ausgebohrt werden. Ganz normal nach 50 Jahren Einsatz.
Anschließend wurden die einzelnen Bauteile begutachtet und entschieden, welche entsorgt, verkauft oder wieder aufbereitet werden können. Bei Kreidler ist die Ersatzteillage recht gut und man könnte fast alles nachkaufen, jedoch möchte ich immer so viele Teile erhalten wie möglich, da es schließlich die “Seele” des Mopeds weiter leben lässt. (Neuteile sind meistens von der Qualität deutlich schlechter)
Am Zahnbild des Kettenrads kann man sehr schön die Laufleistung des Mopeds ablesen
Der Beitrag Kreidler Florett Demontage erschien zuerst auf Workshop43.
]]>Ich habe diese Kreidler Florett zufällig auf einem Dachboden entdeckt und musste sie direkt mitnehmen. Gegen ein kleines Entgeld hat die Besitzerin mir sie gerne überlassen. Die ehemalige Besitzerin hatte erkannt, dass ich die Kreidler gut behandeln werde und sie nich auf dem Dachboden ein Ende finden wird.
Die Kreidler wurde damals von Ihrem Vater bewegt, welcher der Zweitbesitzer des Mopeds war. Das Moped erfuhr damals einige, wenn auch nicht immer schöne Tuningmaßnahmen.
Nach dem etwas aufwändigem Bergen aus dem Dachboden mittels Kran, wurde das Moped in meinem Kofferraum geladen und in meine “Werkstatt” gebracht. Damals war es noch eher ein Hobbyraum.
Anbei ein paar Bilder vom Dachboden dem Transport und der Bestandsaufnahme.
Der Beitrag Kreidler Florett Scheunenfund erschien zuerst auf Workshop43.
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