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Die zweite XT250 ist jetzt fertig und sie macht höllisch viel Spaß! Der Umbau ging sehr schnell und war an einem Wochenende erledigt. Was wurde gemacht? Eigentlich nicht viel!
Wir finden die kleine XT steht sehr gut da. Was meint ihr?





Der Beitrag XT250 – Ready to go! erschien zuerst auf Workshop43.
]]>Mit der neuen Sitzbank ist die Möglichkeit entstanden, das Heck etwas besser zu nutzen. Die Idee kam schnell einen kleinen Gepäckträger zu basteln. Praktischerweise wollte der Nachbar einen alten Wäscheständer entsorgen, aus dem man auf die Schnelle ein kleines Gitter schweißen konnte.



Die Reifen (Metzeler Enduro 2) waren auch schon sehr alt und ziemlich runter gerockt. Als Ersatz wurden Conti TKC 80 besorgt. Der Reifenwechsel ist beim Letzten mal leider etwas in die Hose gegeangen. Erstens war es ein totaler Krampf die Reifen von der Felge zu bekommen, und zweitens haben wir dann beim Aufziehen den Schlauch zerstört. Am Ende haben wir es dann beim Händler machen lassen. Dieses mal sollte es aber Anders werden, und wir haben unsere neue, selbst gebaute Reifenwechselmaschine verwendet. Damit hat es wunderbar geklappt. Als Fender wurde ein altes Schutzblech von der Suzuki GS550 abgesägt und lackiert.



Der Beitrag XT250 – Gepäckträger und Reifen erschien zuerst auf Workshop43.
]]>Wie schon im ersten Beitrag erwähnt, hatte die Maschine einige kleinere Mängel die vor einer Abnahme durch den TÜV behoben werden mussten.

Das größte Problem erstmal war der Tacho, welcher keine Funktion aufwies. Die Frage war dann natürlich…Warum? Der erste Test mit dem Akkuschrauber zeigte, dass der Tacho selbst funktionierte. Das waren gute Neuigkeiten. Also wurde als nächstes die Tachowelle auf einen Bruch untersucht, aber auch das konnte sich nicht bestätigten. Als nächste (und letzte) Möglichkeit wurde das kleine Getriebe im Vorderrad untersucht. Hierzu musste das Rad ausgebaut werden. Da wir aber sowieso die Reifen wechseln wollten, war das keine zusätzliche Arbeit.


Beim Zerlegen der Radnabe viel auf, dass der Wellendichtring zwischen der Bremse und dem kleinen Getriebe fehlte. Dadurch konnte sich der Bremsstaub auf den Zahnrädern niederlegen und wurde durch zu Zement. Das Zahn und Schneckenrad bewegte sich kein Stück mehr.
Mit Öl, Hitze und viel Gewalt (wie immer…) konnte das Zahnrad glücklicherweise gelöst werden. Alles wurde gesäubert und entgratet. Das Mitnehmerblech konnte mit einem Hammer und Durchschlag verformt und gerettet werden. (Alternativ hätte ich ein neues gefeilt und gebogen.) Ersatzteile sind hier im Verhältnis zur Funktion bei der einfachen Herstellung unverhältnismäßig teuer.
Nachdem ich alles gesäubert und repariert hatte, habe ich es mit ordentlich Fette eingeschmiert und montiert. Den Wellendichtring habe ich Online Bestellt und nun auch auch gemäß Vorgaben Eingebau. Jetzt läuft alles frei und der Tacho zeigt wieder die Geschwindigkeit an.
Ein weiteres Problem war der geöffnete Auspuff. Der Vorbesitzer wollte den Sound der XT250 “optimieren” und hat für etwas mehr BRAAAAP einfach die letzte Dämmkammer des Endschalldämpfers aufgeschnitten. Da die Maschine echt grenzwertig war und das “Tuning” sehr offensichtlich haben wir schnell einen neuen dB-Eater gebastelt. Sound ist immer noch gut, aber endlich Nachbarschaftstauglich.


Der Beitrag XT250 – kleine Reparaturen erschien zuerst auf Workshop43.
]]>Oops we did it again! Eine zweite XT250 ist im Hause 43 eingetroffen! Nachdem wir für die erste XT250 noch eines der seltenen Original Katzenleiter-Frontfender auftreiben konnten, haben wir uns dazu entschieden keinen Umbau vorzunehmen und das Bike im Originalzustand zu belassen. Es wäre dann doch irgendwie zu Schade um die gute Basis gewesen.
Bei der “neuen” XT250 handelt es sich nun ebenfalls um eine 3Y3 aus dem gleichen Baujahr wie unsere “Alte”. Dieses Bike wurde uns zufällig angeboten und befand sich ganz in der Nähe. Also bin ich an einem Freitag nachmittag spontan beim Verkäufer vorbei gefahren und habe die Maschine begutachtet.
Das Motorrad befand sich über 20 Jahre im Besitz der Familieund war seit 10 Jahren abgemeldet. Einzig der Sohn ist hin und wieder damit über die Felder gefahren. Die Gesamt-Kilometerzahl lag bei ca. 27.000 km. Angeblich wurde vor 5000km ein neuer Motor eingebaut, aber der Optik nach war dieser auf jeden Fall vorher auch schon irgendwo verbaut. Der Frontfender ist ein billiger 3rd Party Fender in einem hässlichen Rot und auch die Rote Sitzbank ist keine Augenweide. Der Tank sah relativ frisch lackiert aus und es waren keine Decals mehr vorhanden. Der Auspuff wurde hinten geöffnet, und die kleine war deshalb richtig Laut. Die Tachowelle hatte keine Funktion und die Elektrik war auch nicht mehr zuverlässig. Nach kurzer Besichtigung und Verhandlung haben wir dann zugeschlagen..
Geplant ist ein kleiner Scrambler Umbau, hauptsächlich um mit dem Bike Spaß zu haben. Die Substanz ist nicht 100% Original, also für unser Vorhaben geeignet.

Der Beitrag XT250 – Die Zweite erschien zuerst auf Workshop43.
]]>Das Wetter lässt ja immer noch zu Wünschen übrig, aber irgendwann muss man auch mal raus. Also haben wir die XT in die Germarkung entführt und uns ein paar Pfützen zum spielen ausgesucht. Das ging so lange gut, bis der Luftfilter dann doch etwas zu viel Wasser geschluckt hat und wir dann zum Trocknen heimwärts mussten. Die Ausbeute ist dennoch ganz gut geworden. Der grimmige Blick muss so. 




Der Beitrag XT250 – Einsauen erschien zuerst auf Workshop43.
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Es lief also gut mit der XT und wir haben bereits einige Kilometer runtergespult. Vor ein paar Wochen jedoch fing sie während der Fahrt an zu stottern, tat sich mit der Gasannahme schwer und starb schlußendlich ab. Ein erneutes Starten war möglich, aber sobald man Gas gegeben hat ging die Maschine aus. Tja…doof gelaufen. Wer seine XT liebt, der schiebt. Also wurde das Mopped mit etwas Oberschenkelschmalz über 2.5 Kilometer zurückgeschoben.

Nagut, jetzt ist es also definitiv an der Zeit sich den Vergaser mal genauer anzuschauen. Da die Maschine im Standgas noch läuft besteht der Verdacht dass sich eventuell eine der Düsen zugesetzt hat.
Die Demontage der XT250 gestaltet sich als relativ simpel. Zunächst wird erstmal der Tank geleert. Dazu einfach den Schlauch vom Vergaser trennen und den Sprit in einen Kanister füllen. Anschließend wird die Sitzbank und der Tank abgeschraubt. Danach erfolgt die Demontage des Auspuffs. Dazu braucht man nicht mehr als einen Steckschlüsselsatz mit 10er und eine 13er Nuss. Soweit so einfach. Der Vergaser selbst ist dann auch relativ schnell ausgebaut. Erst werden die Gaszüge ausgehängt und dann die Spannringe für die Gummidichtung am Ansaugstutzen und Luftfilterkasten mit einem Kreuzschlitzschraubenzieher gelockert. Danach kann man den Vergaser mit etwas Geschick vom Motorrad trennen.




Der Vergaser selbst sah äußerlich garnciht so verdreckt aus, aber das Innenleben offenbarte dann doch einiges an „Verbesserungspotenzial“. Wir empfehlen den Vergaser über einer Schale zu zerlegen und darauf zu achten, dass euch kein Bauteil abhanden kommt. Manche schrauben oder Unterlegscheiben sind sehr klein und gehen in der Werkstatt schnell verloren! Auch ist es empfehlenswert die Einzelnen Schritte mit Fotos festzuhalten, denn man vergisst beim Reinigen schnell wo die Teile ursprünglich montiert waren und dann steht man beim Zusammenbau blöd da.
Nachdem der Vergaser in seine Einzelteile zerlegt war ging es ans Reinigen. Dafür haben wir erstmal alle groben Verkrustungen mit einer Zahnbürste und etwas Benzin entfernt und anschließend alle Teile ins Ultraschallbad gelegt. Hierfür verwenden wir unseren WS43-Spezial-Reiniger (Wasser + Spüli). Im Nachgang wurden die Einzelteile dann noch mit Bremsenreiniger nachgespült. Um auf Nummer sicherzugehen wurde dann noch bei Ebay ein Vergaser-Reperaturkit nachbestellt in dem sich unter anderem eine neue Membran für die Beschleunigerpumpe, diverse Düsen und Dichtungen befunden haben.



Nachdem alles gereinigt wurde ging es wieder an den Zusammenbau. Die alten Düsen und O-Ringe wurden gegen neue ausgetauscht und auch die Dichtung erneuert. Um die Orientierung nicht zu verlieren haben wir uns einfach an unseren Fotos sowie einer im Internet gefundenen Explosionszeichnung orientiert. So wurden Schritt für Schritt die Bauteile wieder zusammengesetzt. Die Luftgeschmischschraube wurde auf Werkseinstellung gesetzt. Hierzu dreht man die Schraube erst soweit ein, bis sie leicht aufsitzt und dreht sie anschließend 2,5 Umdrehungen wieder raus. Da die Dichtung des Ansatzstutzens beim Auseinanderbauen kaputt gegangen ist, haben wir uns jetzt übergangsweise erstmal mit etwas Krepp-Klebeband beholfen. Das ist zwar nicht sehr elegant, tut aber erstmal seinen Zweck.

Der Einbau in den Rahmen gestaltet sich bei der XT etwas frickelig, aber mit ein bisschen Geschick hat man auch dieses Problem schnell gemeistert. Anschließend wurden die Gaszüge wieder angebracht, der Tank und Auspuff montiert und es konnte endlich getestet werden.
Zündung an, Choke rein, erster Kick…zweiter Kick, dritter Kick…sie lebt! Die Maschine drehte schnell auf ca. 3-4 Tausend Umdrehungen hoch und lief sehr ruhig. Nach kurzer Zeit haben wir den Choke rausgenommen und sie Pendelte sich gleich bei knapp 1200 rpm ein. Hochdrehen lässt sie sich endlich auch wieder. Jetzt kann der Winterspaß also kommen.
Der Beitrag Yamaha XT250 – Vergaserservice erschien zuerst auf Workshop43.
]]>Der Zustand der XT250 war beim Kauf dem alter entsprechend gut. Es gab keine größeren Schäden, aber die knapp 38 Jahre hat man der Lady doch schon angesehen. Während der Tank, die Plastik-Fender und der Motorblock sich noch ganz gut gehalten haben, hat der Auspuff einiges an Material gebüßt und zeigt “leichte Anzeichen” von Korrosion.

Bei genauerer Betrachtung hat man auch gut gesehen, dass der Rost sich schon etwas tiefer in das Metall gefressen hat und ein Ausbürsten und Feilen nicht mehr möglich ist. Zum Glück haben wir im Nachbardorf eine Fachfirma für Strahlarbeiten, die hauptsächlich LKWs Sandtrahlen. Also hab ich den Auspuff schnell abgeklebt und morgens vorbei gebracht. Einen Tag später war er fertig und komplett Rostfrei. Im unlackierten Zustand hat man nun noch mehr gesehen, wie heftig die Witterung am Metall gefressen hat.

Damit er nicht wieder anfängt zu rosten, wurde er schnellstmöglich mit Auspuffspray lackiert und wieder versiegelt. Sieht zwar nicht aus wie neu, aber dafür schon wieder wesentlich besser als vorher!

Der Beitrag Yamaha XT250 – Auspuff erschien zuerst auf Workshop43.
]]>Eigentlich wollten wir erstmal ein “Status Quo” Shooting machen, also schöne “Vorher” Bilder der Maschine ohne irgendwelche Modifikationen. Ich konnte es aber nicht erwarten das hässliche Schutzblech vorne abzuschrauben und den übergroßen Nummernschildhalter hinten zu entfernen. Im Gleichen Schritt ist dann auch direkt der Gepäckträger von der Maschine geflogen. Jetzt kann man mit dem Mopped auf jeden Fall schonmal sehen lassen. Also schnell bevor es richtig losgeht zu unseren Standard-Spots gefahren und die Maschine abgelichtet.
Anbei die Bilder vom ersten Shooting!
Der Beitrag Yamaha XT250 – Shooting erschien zuerst auf Workshop43.
]]>Wir lieben 250 ccm Maschinen. Günstig im Unterhalt und trotzdem Spaßig zu fahren. Die Yamaha XT250 war ein echter Spontankauf. Beim Stöbern durch Ebay Kleinanzeigen haben wir sie zu einem wirklich fairen Preis entdeckt und sind nach einer kurzen Kontaktaufnahme direkt beim Besitzer vorbeigefahren. Mit nur zwei(!) Vorbesitzern (Vater und Sohn) ist sie in einem echt guten Zustand, sofort angesprungen und hat auch direkt TÜV bekommen. Vergleichbare Maschinen in der Bucht lagen meist beim doppelten Preis, also haben wir nicht lange gezögert und direkt zugeschlagen. Maschine in den Anhänger und ab nach Hause!
Mal schauen was wir damit jetzt machen. Ich denke wir werden sie erst einmal ein bisschen Fit machen und quasi im Originalzustand fahren. Langfristig wird aber die 6V Bordelektrik auf 12V aufgerüstet und ein bis zwei kleinere optische Anpassungen gemacht. Neue Reifen, ein neuer Fender usw.
Der Beitrag Yamaha XT250 – Das Kultbike erschien zuerst auf Workshop43.
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